Ein neues WordPress-Weblog

ZWISCHENZEIT

Dezember 28th, 2009 admin

Weihnachten ist vorüber und es war wirklich ein schönes Fest. Viele Hausmamas und auch Kinder sind über Weihnachten zu ihren Verwandten gefahren, so dass wir nur noch ein kleiner Kreis von dreißig Leuten waren. Dafür haben uns Roland und Anja (Familie von Christa) besucht, so dass die Weißen in Amani ganz schön präsent waren. Weihnachten wird in Tansania am 25ten gefeiert, so dass wir am 24 “nur” zur Nachtmesse gegangen sind und uns auf den nächsten Tag gefreut haben. Die Kirche dauerte geschlagene drei Stunden, in denen ich außer “Mungo”(Gott) und “Baracka” (Segen) herzlich wenig verstanden habe. Nun ja ich bin ja auch erst ein paar Wochen hier…mal sehen, was mein Kisuahelilehrer heute noch bewirken kann. Dafür gabs am 25ten ein fürstliches Essen aus frisch geschlachteten Meerschweinchen, Kaninchen und der armen Ziege. Das war ein Festmahl, auch für mich, denn die Beilagen waren trotzdem total lecker. Nach dem Essen gabs dann erstmalig von den Freiwilligen plus Anja ein Krippenspiel, wobei die Studenten, Mitarbeiter und Kinder, die Hauptrollen übernommen haben. Edgar (König), Florian (König), Theresia (Malaika = Engel), Wile ((Hirte) – v.l.nach r.).

Schauspiel in Tansania Schauspiel in Tansania

Haben sie wirklich toll gemacht für einen Tag üben. Und wir haben eine Tradition erschaffen. Eine neue Aufgabe für Jan und meine Nachfolger.
Irene hat die Maria gespielt und passt nebenbei hervorragend unter unseren mühevoll geschmückten Baum. Bitte sitzen bleiben.

Teacher Irene

Teacher Irene

In der ZWISCHENZEIT haben Olli und ich neben Kinderbelustigung auf den kreativen Pfad begeben und ein Video zu dem Lied “Delmenhorst” von Element of Crime im Dorf Mbigili mit uns als Hauptdarstellern gedreht. Großartig und das beste ist, dass unsere Lieblingsduka (= Kiosk) drin vorkommt. So konnten wir unser traditionelles Sodatrinken noch ein letztes Mal zelebrieren, bevor Olli sich auf den langen Weg nach Deutschland macht. Als Dankeschön haben wir der Dukafrau, die Seifenblasen überlassen. Sie kam uns noch hinter her, um zu fragen, wie das denn funktoniert mit den Seifenblasen machen. Auch die Chekechea Kinder aus meiner Klasse waren sofort vor Ort und haben uns brav und voller Begeisterung mit “Good Morning, Teachers” begrüßt und die Numbas aufgesagt. Das Lob ich mir….:-). Das sind meine liebsten Rabauken (siehe Foto), Ludovik und seine Schwester Lau.

Ludo und LauLudo und Lau

Das Video war ein toller Erfolg. Es muss nur noch geschnitten werden.
Zum Abschluss noch ein kleiner Eindruck von der skurilen Tierwelt Tansanias. Dieser Frosch verändert seine Farbe je nach Umgebung.

KaugummifroschKaugummifrosch

Ich dachte ich fasse in ein Kaugummi, dem dann doch nicht so war. Igitt. Später hat Ingo noch eine Schlange gefangen, der als bald mein Kaugummifrosch zum Fraß vorgesetzt wurde. Pole Sana!

Schlange und KaugummifroschSchlange und Kaugummifrosch

Die Schlange hat die Käfighaltung trotzdem nicht überlebt. Wildtiere sind dafür nun mal nicht gemacht, nicht wahr Ingo? Ansonsten hab ich mein Nachtlager vor wenigen Tagen mit einer Fledermaus geteilt, die mich um meinen Schlaf gebracht hat. Zwei Flugrunden und “klatsch”…wieder einen Platz an meinem Moskitonetz gefunden. Hätte Ingo mir nicht erklärt, dass Fledermäuse, die harmlosesten Tiere ever sind, hätte ich es der Schlange gleichgetan und wäre unter meinem Netz elendig eingegangen. Jetzt hat die kleine Maus einen neue Bleibe im Schuppen gefunden.
So, ich hoffe ihr lasst es Silvester ein bisschen knallen, aber bitte nicht so laut ich will unter meinem Sternenhimmel nicht gestört werden. Rutscht gut rein, bis bald!

Alle Jahre wieder…Weihnachtsvorbereitungen in Tansania

Dezember 23rd, 2009 admin

Die Sonne scheint, strahlend blauer Himmel…ich kann kaum glauben, dass es bei euch in Deutschland bitterkalt ist. Am Samstag hab ich mir auf dem Mitumbamarkt (Second Hand Markt) noch einen Sonnenbrand geholt. Eure gute Kleiderspende an deutsche Altkleidercontainer ist hier noch ne Menge wert. Auch wenn die Verkäufer als letztes Glied der Kette nur wenig verdienen, ist es doch eine Lebensgrundlage.

Mitumbamarket

Mitumbamarket

Olli und ich sind sogleich in den Kaufrausch verfallen und haben uns bunte 70er Jahre Hosen, T-Shirt und Taschen für ganze 50 Cent pro Teil gekauft.Wer weiss aus welcher schönen europäischen Stadt unsere Schätze stammen und welchen Weg sie jetzt noch vor sich haben. Auch vom Kindergarten hab ich mich für die Ferien verabschiedet mit einem “Wish you a merry Christmas…” und einem Eimer Popcorn, den wir fleißig zur Schule transportiert haben.

Popcorntransport

Popcorntransport

Das war ein seltenes Highlight für die Dorfkinder und schnell kam es Futterneid auf dem Schwungtuch. Da wir keine Tische und Stühle besitzen, müssen eben andere “Kampfschauplätze” gefunden werden….Obwohl wir wirklich reichlich hatten und Olli noch eine Popcornverschenkaktion im Dorf gestartet hat.

Ferienabschied Kindergarten

Ferienabschied Kindergarten

Alles Meins

Alles Meins

Am letzten Schultag waren nur noch wenig Kinder da. Abmeldung von wegen mein Kind ist krank gibt es nicht. So nehme ich an, dass die meisten Kinder schon wieder fleißig zu hause mitarbeiten mussten. Einige sind sowieso nur selten da oder nur einmal da gewesen. So auch unser liebgewonnenes Kirschblütenkind (grandioses Kirschblütenkleid und ganz schüchtern), welches leider nicht mehr gesehen ward. Um die Namen besser zu lernen und einen Überblick zu bekommen, wird über die Ferien eine Liste erstellt. Mit Erweiterungsmöglichkeiten versteht sich, da Irene mir schon angekündigt hat, dass wir die magische 100 Kindergrenze erreichen. Was ist das für ein Quatsch, da lernt doch niemand mehr vernünftig und ich gehe im Kinderchaos unter. Aller afrikanischer Langsamkeit heißt es aber auch hier erstmal abwarten. Ich bekomme noch Spenden im Nachhinein, die für meine Arbeit im Kindergarten bestimmt sein werden. Der große Unterschied zu unseren Heimkindern ist sehr offensichtlich. Diese Kinder kommen mit zerrissenen Kleidern, viele Husten oder haben Pilze (gut dass ich geimpft bin…) und kennen kaum Grenzen, geschweige denn dass jemand mit ihnen spielt. Der Großvater zweier Kinder kam neulich in den Kindergarten und erzählte uns, dass die Eltern beide tot sind (wahrscheinlich Aids) und er sich um seine Enkelkinder kümmert. Leider kann er sich die sechs Euro (Schuluniform, einmalige Zahlung von 1,50 und monatlich 1,25 ) für den Kindergarten pro Kind nicht leisten. Wir haben ihn erstmal an den Dorfvorsitz verwiesen, dennoch überleg ich, ob eine Unterstützung auch hier sinnvoll sein kann. Soooo und unten nun meine “kleine” Gruppen, von denen wieder einige fehlten.

Kindergruppe

Kindergruppe

Meistens kommen zur Zeit um die 45 Kinder, die wir in zwei Gruppen aufgeteilt haben. Morgen geht es noch schnell vor Weihnachten in die Stadt, damit Ireen und ich uns in den Ferien nicht langweilen, wollen wir Farbe, Holz etc. einkaufen, um Lernmaterialien a la Montessori herzustellen. Guter Plan.

Heute habe ich mit Olli Weihnachtskekse gebacken, nen ganzen Korb voll.

Weihnachtskekse

Weihnachtskekse

 Das ist mir seit Jahren nicht mehr passiert, da meine liebe Mama viel bessere Kekse backen kann als ich es je können werde. Nicht, war? Aber lecker sind sie trotzdem geworden. Und alles was wir nebenbei gefuttert haben, konnten wir bei dem 100 Meter Weg zum Ofen im Kinderdorf wieder ablaufen. Kekse ausstechen, Blech fertig machen und ein weiterer Fußmarsch. Olli hat dabei den Dornenbusch nicht ausgelassen und sich drei 7 cm lange Dornen durch den Schuh und Fuß gerammt. Das hat geblutet, ohh gott, pole sana! Abends fand unser erlebnisreiches Keksebacken noch ein weiteres erschreckendes Ende als wir abends das Ergebnis unserer mühevollen Arbeit betrachteten und sich eine Kolonie von Ameisen zum Abendessen in unserem Korb verabredet hatte. Scheiße! Mit Einmalhandschuhen ausgerüstet wurde unsere Nahrung erfolgreich verteidigt. Und jetzt ratet mal was dieser Keks darstellen soll…….na Klasse 8/9, wer hat eine Idee?

???

 Alle anderen Weihnachtsvorbereitungen sind hier sehr überschaubar. Die Mamas, Studenten und Mitarbeiter kriegen Kleinigkeiten vom Massaimarkt, ich habe die Weihnachtskrippe aus Pappe gebastelt und wir erzählen die Weihnachtsgeschichte nach. Außerdem gibt es Schokopudding mit Früchten für 30 Leute. …und Jan hilft beim Meerschweinchen schlachten. Lecker:-(! Es wird bestimmt ein schönes Fest. Und falls ich nicht mehr schreibe bis dato, weil wir mit Kokosmakronen oder Pudding beschäftigt sind, wünsche ich allen ein ganz tolles (weißes) Weihnachten und drück meine Liebsten zuhause.

Noeli njema!

Safari im Ruaha – National Park

Dezember 15th, 2009 admin

Olli und ich haben die Woche im Kindergarten gut gearbeitet, so dass wir am Freitag die Anstrengung der Woche gemerkt haben und uns das Wochenende herbeisehnten. Mit einem abschließenden “We wish you a Merry Christmas…”, haben wir unseren neuen Klassensong geübt und auch einen Beitrag zur Weihnachtszeit geleistet. Danach gings ab gen Iringa, wo wir den Nachmittag mit letzten Weihnachtseinkäufen verbrachten bzw. Olli auf dem Markt. Er wollte für alle ein fürstliches Mahl aus Spaghetti und Tomatensoße zu zaubern. Danke Olli, dass haben wir gebraucht. Eine gelungene Abwechslung zu dem sonst wirklich sehr leckeren Essen.
Samstag ganz früh wurden wir von unserem Fahrer abgeholt, um einen Ausflug in den Ruaha National Park zu machen.

Wasserbüffel

Wasserbüffel

Afrikas Natur ist wirklich ein grandioses Erlebnis. Zwischenzeitlich hatte ich immer, dass Gefühl durch einen wirklich naturgetreuen Freizeitpark zu düsen und konnte gar nicht glauben, dass so was wirklich (noch) existiert. Ein Traum.

Safari Njema

Safari Njema

Aller gefressen und gefressen werden, entdeckten wir am Fluss eine Giraffe, welche vermutlich die Geburt nicht überlebt hat und nun zum Frass der Parkgemeinschaft werden sollte.

Das große Fressen I

Das große Fressen I

Leider konnten wir das große Fressen nicht mehr beobachten. Obwohl wir selbst am Tag drauf in der Früh den besagten Ort wieder aufsuchten. Da fehlte lediglich der Kopf, Raubtiere (außer ein Assgeier) waren nicht in Sicht. Dafür wurden wir zu späterer Stunde belohnt und entdeckten eine Python, die eine Gazelle erlegt hatte und sich auf ihr großes Mahl vorbereitete. Dafür musste sie dem Tier zunächst alle Knochen brechen, frei nach dem Motto, was nicht passt wird passend gemacht. Gruselig, aber auch extrem sehenswert.

Das große Fressen II

Das große Fressen II

Rast machten wir bei den Bandas, dass sind kleine Hütten mitten im Park, in denen wir unsere Nacht verbrachten. Nach einer leckeren Mangomahlzeit stand plötzlich ein Elefant in zwei Meter Entfernung. Während Olli und ich Todesängste durchstanden, waren Ingo und Jan tourilike am Fotos knispen. Jeder geht mit “gefährlichen” Situationen eben anders um. Alles im allen aber eine sehr schöne Sache, Biologieunterricht live.

Olli und ich auf Safari

Olli und ich auf Safari

Und damit ihr zu hause auch fleißig googeln könnt, welchen Tieren wir begegnet sind, hier ein kleiner Überblick..Steppenzebra, Warzenschwein, Flusspferd (Hippo), Giraffe (Twiga), Kudu, Wasserbock, Python, Thomson-Gazelle, Dikdik, Afrikanischer Elefant, Schabrackenschakal, Löwe, Klippschliefer…es gibt noch vieles mehr, aber die meisten anderen Tiere sind nachtaktiv und mit Taschenlampe ins Gebüsch war mir dann doch nicht so ganz geheuer:-). Die Hyänen haben wir im übrigen die ganze Nacht vor unserem Banda gehört. Gut das wir einen Nachtwächter mit Gewehr an unserer Seite hatten. Olli konnte trotzdem nicht schlafen, Pole Sana.
Nach diesem erlebnisreichen Wochenende geht die Arbeit im Kindergarten weiter und man höre und Staune die Kinder tragen mir schon meine Tasche bis in den Klassenraum und über fleißig Zahlenschreiben. Safi Sana. Versuche auch ein bisschen zu differenzieren, bei 20 Kindern gar nicht so einfach, und wenn dann nur ein Kind Hilfe braucht hängen gleich fünf hinten dran. Soso, Freitag sind dann Ferien und Olli und ich gehen Donnerstag einen Trinken (Soda natürlich) am Dorfkiosk, um unsere letzten zwei erfolgreichen Wochen zu begießen. Er fährt im Januar wieder nach Deutschland und dann stehe ich wieder alleine auf weiter Front.

Dankeschön Olli, du warst eine großartige Hilfe.

Ninafanya kazi katika Chekechea…oder meine Arbeit im Kindergarten

Dezember 8th, 2009 admin

Ohhh die Kleinen, wie süß und sooo motiviert. Ich habe derweil meine eigene kleine Gruppe a ca. 20 Kinder übernommen und versuche mich mit Händen und Füßen und zunehmender Kisuhalikenntnisse durch das Meer der ersten Zahlen und Buchstaben zu kämpfen. Heute (zweiter Tag) haben wir gemerkt, dass das eine große Herausforderung wird. Sobald die Grenzen der Kinder durch die strenge Lehrerin fallen, in diesem Fall Irene, bricht hier das große Chaos aus. Shaghalabaghala…das ist im Übrigen eines der lustigsten Wörter der kisualischen Sprache und bedeutet CHAOS. Ich war heute damit beschäftigt Kinder von A nach B zu setzen, nicht gelingen wollende Spiele anzuleiten, da die meisten der Kleinen noch gar nicht wissen, was ein Spiel ist. Olli (Besuch von Ingo und meine große, auch psychische, Unterstützung im Kindergarten) musste zwischendurch den Klassenraum verlassen, da er es nicht mehr ausgehalten hat, was ich allerdings gar nicht mitbekommen habe. Hamna Shida!(Kein Problem…) Nun ja ich hab mir vorgenommen durchzuhalten und dies war nun mein zweiter Unterrichtstag…

CIMG2577

Und was sollen die Kleinen wohl lernen? Einige von ihnen können die Zahlenreihe schon perfekt auswendig. Gestern war Deutsch dran und heute hat Olli die Zahlen von eins bis zehn an die Tafel geschrieben. Die Kinder sollten die Zahlen vorlesen und mit dem Stab draufzeigen…losgings…”a e i o u”…upsss neeee heute sind Zahlen dran. Die Kinder können also die Zahlenreihe auswendig, aber mit dem Symbolverständnis klappts eigentlich gar nicht. Gut dass ich schon Hilferufe nach Deutschland versandt habe und mir noch einige Literatur geschickt wird, damit ich im nächsten Jahr nicht nur an der Disziplin, sondern auch am Inhalt arbeiten kann. Darüberhinaus hat sich auch hier das Schwungtuch etabliert und wir lassen den Tembo (Elefanten) fliegen, safi sana!Tembo anaruka(Elefanten fliegen)

Das Wochenende waren wir nach zwei Wochen Kinderdorf mal wieder in Iringa. So konnten wir die Gelegenheit nutzten und einen Kisuahelilernmarathon bei Saji unserem neuen Sprachlehrer hinlegen. Drei Stunden Samstag und zwei am Sonntag und wir haben neue lustige Wörter gelernt. “ “kuzunguka”, dieses Wort bedeutet “Herumlaufen und Nichts tun”. Ich kann mich nicht erinnern, dass ein ähnliches Wort in Deutschland existiert, naja vielleicht schlendern oder so. Das Wochenende war in jedem Fall viel zu kurz, um Kunzunguka gerecht zu werden. Darüber hinaus war es einfach mal wieder grandios Stadtluft zu schnuppern…Schokolade zu kaufen…abends ein Bier zu trinken…Nudeln zu kochen…alles was ihr zu hause wohl täglich tut:-)! Soooo ich wünsche meinen hoffentlich fleißigen Lesern eine schöne Woche und einen schönen dritten Advent. Esst nicht zu viele Zimtsterne sonst werde ich neidisch und ihr moppelig:-).

Wir werden kreativ…

Dezember 3rd, 2009 admin

Simba anawinda (Löwe, er jagt)

Watoto msigeuke ama kucheka (Kinder dreht euch nicht um)

Kwani Simba anawinda (denn der Löwe jagt)

Jeder der mal Kind war oder Pädagoge ist kennt wohl noch der “Plumpssack geht rum, wer sich umdreht oder lacht….”. Hier muss man wirklich kreativ werden und so haben Christa und ich stand fleissig Vokabeln zu pauken, eine neue afrikanische Version entworfen. Allerdings mit gleicher Melodie. Die Kinder fanden es so toll und haben sogar noch beim Abendbrot weitergesungen. Großartig! und das schönste…die ganz Kleinen haben wie wild mitgemischt und sind so schnell die kleinen Beine tragen um den Kreis geflizzt auch wenn die Spielidee nicht ganz klar war , aber der Löwe hats herausgerissen. Dank der Probehandlung (mein Referendariat hat also doch ne Menge gebracht, danke nochmal meinem Mentor!) habens die Älteren aufjedenfall verstanden und zwar ohne viele Worte, die fehlen nämlich noch sehr oft.

Endlich wieder Internet…

Dezember 1st, 2009 admin

Die letzten Tage haben wir den Kontakt zur Außenwelt verloren, da unsere Internetflatrate frühzeitig schlapp gemacht hat, deswegen auch erst jetzt wieder ein Lebenszeichen von mir. Eigentlich ne schöne Erfahrung, da Mails, Blogschreiben etc. einfach ganz schön viel wertvolle Tages- und Feierabendszeit frist.
….seit dieser Woche stehe ich nämlich täglich schon um viertel vor sechs auf, gehe fluchs joggen, frühstücken und treffe mich dann mit Ireen. Wir laufen eine halbe Stunde ins Dorf. 55 kleine Menschen warten dort im Kindergarten von Mbigili auf uns und wollen was lernen. Das ist eine echte Herausforderung und deswegen werde ich auch wirklich gebraucht und helfe den Kleinen mit Buchstaben, Zahlen und Spielfähigkeit weiter. Die meiste Zeit wird dennoch ein kisuelischer Singsang praktiziert, indem die Kinder fleissig und diszipliniert Zahlenreihen, Buchstaben zehnfach wiederholen und aufsagen. An Individualisierung kaum zu denken, zudem wir auch nur einen Raum mit zwei Bastmatten, einen Ball und ein paar Schreibtafeln haben. Für soviele Kinder nicht gerade viel, aber immerhin sind wir jetzt zu zweit. Ireen ist eine eher strenge Lehrerin und sobald ich mit meinem gebrochen Kisuaheli übernehme, dreht die Bande ordentlich auf und kaum ein Kind schafft es mehr auf seiner Matte zu bleiben.

Kindergarten Mbigili
An technische Errungenschaften, wie einen Kopierer, ist hier auch kaum zu denken und so haben Jan, ich und die Großen aus dem Kinderdorf heute Elternbriefe 55fach vervielfältigt. Da muss man sich denn dreimal überlegen, wie oft man mit den Eltern auf diese Art und Weise in Kontakt tritt:-)

ElternbriefeDarüber hinaus haben wir beide auch unsere Englischnachhilfe gestartet und wollen einige von unseren älteren Kindern zum Sprechen animieren. Das ist gar nicht so einfach, weil die meisten von ihnen ganz schön schüchtern sind. Da gerade Ferien sind und alle Kinder mit ziemlich guten (auch Englischnoten) nach haus gekommen sind, haben wir entschieden, die mitgebrachten Regenjacken als Award für tolle Schulleistungen an die Besten zu verteilen (Danke Elske, Barbara und Tine für die tolle Spende). Das war dann der Oberhammer und ein super Geschenk. Florian war so stolz auf seine neue und meine ehemalige Pumajacke. Großartig!!!

School-Award

Vor ein paar Tagen habe ich mich dann auch mal auf die Farm zum Kühe melken getraut und meine zweite Erfahrung als echtes Weichei gemacht. Es ist wirklich nicht einfach so nen Euter auszuquetschen. Ich hab mich so angestrengt und mich über den kleinen Milchstrahl gefreut mit der festen Überzeugung das Euter ist jetzt auch leer. Bis Richard mich eines besseren belehrte…echt peinlich! Die Milch hat aber auch mit Muskelkater in den Fingern ganz gut geschmeckt.
Kaum vorstellbar, dass wir schon Dezember haben und hier jeden Tag das Thermometer auf über 30 Grad klettert. Da kommt nicht gerade Weihnachtsstimmung auf, deswegen nochmal lieben Dank an meine tolle ehemalige Klasse 8/9 und diesen grandiosen Adventskalender. Das erste Päckchen ist ausgepackt und hat einen auserwählten Platz in meinem Zimmer gefunden…so werde ich euch in diesem Jahr definitiv nicht vergessen. Asante Sana!(Dankeschön!)
So und jetzt noch ein Abschlussbild von meinem netten Kollegen Kaka (Bruder) Jan und unseren echt coolen Kindern.

Fresh

Masterplan

November 27th, 2009 admin

Unser Team (siehe Bild) hat sich am heutigen Nachmittag getroffen und einen groben Jahresplan erstellt. Nicht zu viele, dafür aber konkrete Ziele und so haben sich Christa, Ingo, Jan (v.l.) und ich einiges vorgenommen. Von u.a. der Käseherstellung über die Betreuung im Kindergarten, Volleyball AG und Pfadiausflüge soll so einiges laufen. Natürlich alles stärkenorientiert und da haben wir nicht nur an die Kinder, sondern eben auch an uns gedacht.

Christa, Ingo und Jan na Watoto

Christa, Ingo und Jan na Watoto

Meine Stärke ist es schon mal NICHT mit einen großen Eimer Wasser vom Brunnen zum Staffhouse zu laufen. Für die älteren Mädels wirklich kein Problem, doch aber für die älteren Freiwilligen. So musste ich nach halber Wegstrecke klein beigeben…präventiv vor dem Zusammenbruch und der nassen Hose. Wahnsinn, was für Weicheier wir auch sind. Unsere jungen Damen haben sich tot gelacht und ich war ansatzweise frustriert:-). Wasserschleppen soll echt gelernt sein. Das Wasser hier ist generell eher knapp. Es hat seit Tagen nicht geregnet, obwohl wir in den Monaten November und Dezember die kleine Regenzeit in Tansania haben. Die Tatsachen werden einem hier sehr schnell bewusst und Duschen geht wirklich auch anders. Bei den heissen Temperaturen von ca. 20 mehr im Vergleich zu Deutschland ist kalt duschen keine wirkliche Kunst. Der Boden ist ansonsten wirklich staubtrocken, was ich heute morgen bei meiner kleinen neu entdecken Joggingrunde feststellen konnte. Es gibt hier tausend kleine Wege im Gelände, die zum Verlaufen einladen und da ich alleine unterwegs war ist mir das natürlich prompt passiert. Hilfe, wo ist denn bloss mein Orientierungssinn geblieben. Der Weg wurde aber schnell wider entdeckt…so dass ich pünktlich am Frühstücktisch sitzen konnte. Jetzt ist es gleich halb acht Zeit für unser tägliches Mal aus Ugali (Maisbrei), sowas wie Grünkohl, Kohl und Kartoffeln. Das Essen schmeckt echt gut, wir haben hier super Köchinnen (Mamas)!Chakula bora! (Lecker!), aber es gibt immer das Gleiche. Ohhh wie freu ich mich auf Iringa und Schokokuchen:-)! Karibu Chakula!

Erste Tage in Armani….

November 24th, 2009 admin

Die ersten zwei Tage im Kinderdorf sind wie im Flug vergangen. Jan und ich haben heute das erste Mal eine Aktion mit den Kindern gemacht und unser Willkommensgeschenk hervorgezaubert und das große Tuch geschwungen. Vielen Dank an dieser Stelle nochmal an die Spender der Schwungtücher; eine großartige Idee. Mit wenigen Kisuhelikenntnissen konnten wir die Kinder schwer begeistern.
Schwungtuch

Sprache ist immer noch eine große Hürde, aber die Mamas sind sehr bemüht uns alles was wir wissen wollen mit Händen, Füßen und englischer Sprache als Brücke beizubringen. Deswegen haben Jan, Christa und ich als Freiwillige auch beschlossen das mit dem Deutsch erstmal sein zu lassen und wälzen jetzt fleissig wahlweise Englisch und Kisuaheli Wörterbücher.

Christa und ich haben heute zudem auch unser Sportprogramm gestartet und sind zur Verwunderung der Tansanier durchs Dorf Mbigili gejoggt. War nen bisschen komisch, echt!!! Aber ich brauch das für mein Wohlbefinden und deswegen wird ein bisschen deutsche Sportkultur etabliert. In den Großstädten wurden allerdings von uns schon einige Jogger entdeckt.

Heute hatte ich das Gefühl, dass dieses Jahr mit einem vollkommen anderen Zeitempfinden einhergeht. Die Stresskultur, in die ich manchmal in Deutschland verfalle, wurde irgendwie aus den Angeln gehoben. POLEPOLE (langsam), man fängt hier einfach an zu leben ohne den ultimativen Masterplan in der Tasche. Und genau aus diesem Grund kann ich mir kaum vorstellen, dass mir dieses Jahr in irgendeiner Weise zu lang wird. Ich freu mich so auf eine wirklich schöne Zeit.

…und jetzt noch ein paar Worte zu diesem grandiosen Sternenhimmel. Ich glaube niemand, der noch nicht in einem afrikanischen Dorf gelebt hat, kann sich so was schönes vorstellen. Es funkelt einfach die ganze Zeit und man hat das Gefühl die Sterne sind so nah. Und tatsächlich gibts hier so viele Sternschnuppen, dass es schwierig wird sich genug Wünsche einfallen zu lassen, um ihnen gerecht zu werden. Sitze gerade auf unserer Feierabendterasse unter diesem besagtem Himmel und schreibe die letzten Gedanke auf und natürlich denke ich auch an alle meine lieben Daheimgebliebenen.
Tutaonana (Wir werden uns sehen!).

Ankunft in Tansania

November 22nd, 2009 admin

05:15 landete unser Flieger in der Metropole Dar es Salam. Glücklicherweise hatten Jan und ich wenigstens nen bisschen geschlafen, da der Flieger nur viertel voll war. Ganze Sitzbänke waren unsere. Die Unterkunft in Dar haben wir wieder über die Couchsurfers gefunden und so kontaktierten wir flux Simoni, der in Kibaha, einem Dorf eine Stunde weg von er Metropole (was wir bis dato noch nicht wussten) zu hause ist. Simoni trafen wir an einer Stadtrandtanke Ubongo an der wir der afrikanischen Lebensart gemäß zwei bis drei Stunden warten mussten. Jan schlief auf seinem Rucksack ein und ich konnte meinen Reiseführer halb durchlesen, bis ich nach dem Verzehr von Jans leckerer Trostschokolade ungeduldig nach dem nächsten Taxi in der Stadt Ausschau hielt. Urplötzlich tauchte er dann doch noch auf und fuhr mit uns schon jetzt in die Pampa. Schön…die nächsten zwei Tage konnten Jan und ich uns schon mal ans Dorfleben in einem Vorort von Dar gewöhnen, verzichteten auf jeglichen Strom, probierten undefinierbares Essen und lernten einen Haufen netter Tansanier kennen, die uns der Reihe nach zum Essen einluden. Jan und ich bemühten gute Gäste zu sein und brachten aus Kairo importierte Schoki mit. Die Begeisterung hielt sich allerdings in Grenzen. Wir hatten das Gefühl ein mehr pragmatisches Gastgeschenk wäre angebrachter und somit dachte ich sehnsüchtig an das Plastikparadies aus Kairo zurück. Simoni schenkten wir schlussendlich eine große Landkarte für die Dorfschule, die er und seine Freunde gegründet haben. Und Jan opferte noch sein Pfadimesser, was auf große Begeisterung stieß. Außerdem durften wir beim local Fussball zuschauen und Kilimandscharo Bier in der Dorfkneipe trinken….da durfte Morgan Heritage aus der Jukebox auf keinen Fall fehlen. Mensch, danke Simoni, dass waren echt unvergessliche zwei Tage.

Freitag gings dann gegen sechs weiter Richtung Iringa. Jan und ich standen etwas verloren am Busterminal und ließen zahlreiche Busse an uns vorbeiziehen ohne zu wissen, welcher denn der unsrige ist. Hmmm…nun ja, die Tansanier haben gesagt, solange wir ein Ticket haben, wird der Busfahrer uns suchen. So ganz konnte ich das nicht glauben in der Masse von ca. 50 Leuten die da so morgens geduldig warteten. Andererseits waren Jan und ich als einzige Weiße auch nicht ganz so unauffällig. Schlussendlich stiegen wir doch richtig ein und fuhren mit einer Stunde Verspätung ca. 7 Stunden durch den Ruaha National Park nach Iringa. Echt krass…Zebras, Giraffen und ein paar Antilopen sausten an unserem Busfenster vorbei. Aber viel aufregender war der Besuch der Bustoilette…Stehtoilette, Schlaglöcher, Überschwemmung….mehr brauch ich dazu wohl erstmal nicht zu sagen:-).

In Iringa wurden wir sehr herzlich von Ingo und Christa empfangen und verbrachten ein schönes Wochenende in der kleinen Stadt Iringa, vierzig Kilometer von unserer eigentlichen Arbeitsstelle entfernt. Jetzt haben wir Sonntag, alles ist gut, wir haben das Kinderdorf erreicht und fangen an die Namen der 42 Kinder zu lernen. Amani ist ein traumhafter Ort, ich fühl mich sehr willkommen, auch wenn ich wirklich noch sehr sprachlos bin. Jan und ich müssen wohl im nächsten Jahr Vokabeln pauken, aber nicht zu knapp. Das ist einfach wichtig!

Mehr die nächsten Tage…morgen gibts ne kleine Willkommensfeier und wir beiden müssen nochmal schaun, wo wir eigentlich gelandet sind.

17/11/2009 Erste Berührungspunkte mit Afrika / Kairo

November 20th, 2009 admin

Traumhaft problemlos haben Jan und ich am Sonntag Europa hinter uns gelassen und sind spät abends schon in Kairo gelandet. Wir hatten soviel Glück und konnten über Couchsurfing einen wirklich netten Typen kennen lernen, der uns mit Tips und Tricks und allem Möglichen, was man als Neuling in Kairo so zum Überleben braucht, ausstattete. Vielen Dank Lee für dieses tolle Erlebnis bei dir zwei Tage zu nächtigen. Mehr zu Tag Nummer eins erfahrt ihr allerdings von Jan (Blog), der sich schon die Finger wund geschrieben hat. Kleiner Computerfreak…sag ich nur…
Und ich sitze gerade hoch über den Wolken und überlege mir wie es wohl sein wird morgen früh schon wieder in eine neue, doch so andere Welt einzutauchen und mich am Anfang, wo wir uns doch gerade erst durch Kairo gekämpft und uns fast ein bisschen zu hause gefühlt haben….aber jetzt erstmal ein kleiner Rückblick….

Pyramiden in Kairo

Pyramiden in Kairo

Kairo (Tag 2)…nur der frühe Vogel fängt den Wurm…Jan und ich sind solidarisch mit Lee aufgestanden und haben uns auf den Weg zu unserem morgendlichen Frühstück in einem local Cafe gemacht. Diesmal haben wir es geschafft mit unseren wenigen arabisch Kenntnissen NICHT den Touripreis zu bezahlen, was wirklich nicht einfach ist. Jan ist bereits süchtig nach dem eigenartigen braunen Gebräu, bei dem man erstmal Jahre warten muss, bis sich der Kaffeesatz gesetzt hat und nicht zwischen den Zähnen hängen bleibt. Ich habe dann doch eher Tee gewählt, auch weil sich erste Anzeichen von Essensunverträglichkeit in Form von Bauchschmerzen bemerkbar gemacht haben. Autsch, ich dachte immer ich gehör zu der robusten Sorte von Freiwilligen. Aber alles keine schlimmen Katastrophen…hab ja ne gute Reiseapotheke…
Und dann haben wir doch tourimäßig weitergemacht und sind mit Metro, Bus und Taxi zu einem der sieben Weltwunder gedüst. Um ein Haar wären wir bei unserem Unterfangen Schleppern in die Hände geraten, die uns ein falsches Ticket andrehen wollten, aber da ich bereits erfahrene Asienreisende bin, konnten wir das Unheil erfolgreich abwenden. Man lernt halt immer wieder ein bisschen dazu.
Aber nicht nur die Pyramiden waren interessant, sondern vielmehr auch das Erleben einer islamisch geprägten Welt, in der ein wirklich anderer Umgang zwischen Mann und Frau vorherrscht. So durften Jan und ich eben mal nicht das gleiche Abteil in der Metro nehmen, da Frauen und Männer meist getrennt fahren. Ich konnte mich unter den Frauen umschauen, die hier fast ausnahmslos Kopftücher tragen und das ziemlich modebewusst. Passt alles farblich zusammen, auch wenn die Kleidung für meinen Geschmack etwas gewöhnungsbedürftig ist und mich an Klamotten aus Lindener Läden erinnert, in die ich mich nie getraut hab, da sie mir „Hier ist alles billig…Hilfe Polyester! entgegen schreien. Und so hab ich mich stets lang gekleidet durch diese Welt bewegt und trotz manchmal eigenartiger Blicke nicht wirklich unwohl gefühlt. Es gibt einfach ein paar Spielregeln zu beachten.
Die Pyramiden waren anstrengend und touristisch beladen. Aber trotzdem enorme und faszinierende Bauwerke. Die Pharaonen als Mittler zwischen Gott und der Erde mussten nun auch im Tod ordentlich geehrt werden und das nicht zu knapp.Wahnsinn!
Den Nachmittag verbrachten wir dann noch auf dem Kan Kahili Market, welcher jenseits der Touriecke alles anzubieten hat, was auch Tedi im guten Deutschland anpreist. Ein herrliches Meer aus Plastik und Kitsch. Eigentlich wollten wir unserem nächsten Couchsurfer aus Dar es salam ein Gastgeschenk kaufen und haben uns dann doch dagegen entschieden. Jetzt gibts Schoki, was laut unserem Reiseführer als Gastgeschenk gar nicht so angesagt ist. Mist erst lesen, dann kaufen.
Eine kurze Siesta in einem Kaffee sollte uns doch nochmal die ägyptische Küche näher bringen und wir probierten Kushari, lecker, eine Kombination aus Reis, Nudeln, Linsen und scharfer Soße. Der Besuch auf der Restauranttoilette bescherte mir dann erfreulicherweise ein neues Outfit. Zweiter Stock rechts, aha, und zack bin ich in die Arme eines Malers gelaufen, welcher gerade lustig die Decke strich. Kleckse und Punkte all over. Mann wie lauf ich jetzt nur rum und das wo in Afrika, soviel wert auf äußeres Erscheinungsbild gelegt wird. Alle liefen schließlich mit wilden Entschuldigungen um mich herum und versuchten alles wieder gut zu machen, aber es waren einfach zu viele Punkte. Hübsch! Und ich war dabei dem Kellner begreiflich zu machen, dass nix schlimm ist und er den armen Maler doch in Ruhe lassen soll.
Nun ja und so näherte sich der zweite Tag in Kairo auch seinem Ende. Nach einem kurzen Tee mit Lee fuhren wir schweren Herzen, aber auch mit ein bisschen Vorfreude zum Flughafen und alsbald unser Reiseziel zu erreichen. Bepackt bis nichts mehr geht, hievten wir die 2 mal 23 Kg (Peace-Konzept) pro Person beim Check-In auf die Waage. Der nette Herr der Egypt Airline erklärte uns, dass für diesen Flug das erlaubte Gepäck bei 20 pro Person liegt. JUHU…ne Menge Übergepäck und 350 € zu zahlen. Nach entrüsteten Diskussionen unsererseits, konnten wir uns galant aus der Affäre ziehen. Man darf sich halt nicht alles gefallen lassen…Gut gemacht würde ich sagen. Und so landeten wir wohlbehalten und komplett im Flieger….und ich sag dann mal Salama Lala (Schlaf schön!).